Serien spielen: dünner und weicher StoßEine Serie aus vier Stößen, bei der jeder Punkt den nächsten vorbereitet
Effetseitlich −2,5 · hoch
Ballfülle1/8
Tempo2/5
Der Spielball liegt im rechten unteren Bereich, der Rote nahe der linken langen Bande, der Gelbe im oberen Bereich. Die rechte Hälfte des Roten wird mit 1/8 Ballfülle, zweieinhalb Strichen linkem Effet (Kontereffet) und weichem Tempo gespielt; der Spielball läuft über die linke lange Bande, die rechte lange Bande und die obere kurze Bande zurück zum Gelben. Der Rote gleitet nur ein wenig und bleibt im linken unteren Bereich. Der Spielball bleibt neben dem Gelben liegen. Für den nächsten Stoß: naher Ball Gelb, entfernter Ball Rot.
Eine Serie entsteht, wenn jeder Stoß den nächsten vorbereitet. In dieser Lektion werden vier Stöße nacheinander gespielt: Die Endstellung jedes Beispiels ist die Ausgangsstellung des nächsten. Die gemeinsame Regel ist einfach: Mach den Ball, der neben dem Spielball liegt, zu Ball 2, spiel ihn dünn und weich an, lass Ball 2 in eine Ecke oder an die lange Bande gleiten; der Spielball soll nach drei Banden mit genau dem Tempo am entfernten Ball 3 ankommen, das ihn gerade noch erreicht, und neben ihm liegen bleiben.
Wann? Solange die Bälle nicht verteilt sind und der Spielball nahe an einem Ball liegt. Dann macht ein dünner Stoß auf den nahen Ball sowohl den Punkt leichter als auch hält er die Bälle zusammen.
- 1Halte in der Serie das Tempo niedrig und spiel keinen Stoß härter als den vorigen. Alle vier Stöße im Beispiel sind weich oder mittel; je härter du spielst, desto weniger kannst du abschätzen, wo die Bälle liegen bleiben, und die Serie zerfällt.
- 2Triff Ball 2 dünn (1/8–3/8). Beim dünnen Stoß läuft Ball 2 wenig, und du siehst die nächste Stellung voraus; beim ersten Stoß wird der Rote mit 1/8 getroffen und rutscht nur ein wenig weg.
- 3Lass den Spielball bei jedem Stoß neben Ball 3 liegen. Beim nächsten Stoß wird dieser nahe Ball der neue Ball 2, und du kannst ihn wieder dünn und weich treffen; diese Regel wiederholt sich bei allen vier Stößen.
- 4Lass den entfernten Ball in einer Ecke oder nahe einer langen Bande liegen; er ist Ball 3 des nächsten Stoßes und ein großes Ziel. Beim dritten Stoß wird der Rote zu diesem Zweck in die rechte untere Ecke geschickt.
- 5Liegt der Spielball sehr nah an der Bande, stütz die Bockhand auf die Bande und nimm weniger Effet. In dieser Lage ist es schwer, das Queue sauber an den Ball zu bringen; wenig Effet verhindert, dass der Spielball von der Ziellinie abweicht.
- 6Wenn die Bälle auseinanderzugehen beginnen, stoß nicht härter. Spiel den einfachsten Punkt und sammle die Bälle durch einen dünnen Treffer auf Ball 2 wieder zusammen; die Serie beginnt von Neuem.
- 7Übe diese vier Stöße der Reihe nach aus derselben Ausgangsstellung. Vergleiche nach jedem Stoß die Lage der Bälle mit der Zeichnung; wo die Abweichung beginnt, korrigiere die Ballfülle oder das Tempo dieses Stoßes.
Sprachcoach
PRODen Sprachcoach gibt es in den Tarifen Pro und Verein.
AchtungBeim dünnen Stoß führt ein Fehler in der Ballfülle zu großer Abweichung; schick den Spielball bei sehr dünnen Stößen (1/8) mit genauem Zielen ab.
AchtungAm echten Tisch liegen die Bälle etwas anders als in der Zeichnung; bewerte die Serie bei jedem Stoß neu.
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